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Sportwetten Test
Welcher Wettanbieter ist der beste im Internet? Hier gibt es Testberichte zu allen wichtigen und interessanten Anbieter von Sportwetten. Zu jedem Wettanbieter findet man ausführliche Beschreibungen und Bewertungen sowie eine Gegenüberstellung der wichtigsten Stärken und Schwächen des jeweiligen Anbieters.Das Gesamtergebnis und die dementsprechende Rangliste ergeben einen guten Überblick über die die besten Sportwetten Anbieter und damit eine gute Entscheidungshilfe bei der Auswahl der richtigen Wettanbieter.
Bei den Sportwetten existieren neben der bekannten Einzelwette weitere Wettarten, die sich nach Risiko, Einsatz und Quote unterscheiden. Die Einzelwette bietet unter den Sportwetten Wettarten die risikoärmste Variante. Allerdings ermöglicht sie bei kleinen Einsätzen nur geringere Gewinne als bei anderen Wetten. Bei Sportwetten in Deutschland muss man außerdem noch die 5% Wettsteuer bei der Gewinnberechnung berücksichtigen, die den möglichen Wettgewinn noch weiter schmälert – es sei denn man platziert seine Wetten bei einem Anbieter, der weiterhin Wetten ohne Steuern akzeptiert. Wer sich für komplizierte Wettsysteme entscheidet, sollte sich gut bei der jeweiligen Sportart auskennen und stets die Risiken im Auge behalten.
Einzelwetten und Kombiwetten
Bei Einzelwetten setzen die Spieler auf ein einziges Spiel, sie legen sich bei Mannschaftsportarten für einen Sieg oder eine Niederlage fest und bestimmen bei Einzelwettkämpfen einen Sieger unter allen Teilnehmern. Neben Sieg und Niederlage sind Einzelwetten auf differenziertere Aspekte der Sportart möglich. Zum Beispiel haben Spieler die Möglichkeit, die Gesamtzahl von Toren zu tippen.
Bei einer Kombiwette verbinden die Spieler mehrere Einzelwetten, sie setzen nicht auf jede Wette einen einzelnen Einsatz, sondern einen Gesamtbetrag, der mehrere Spiele einschließt. Die Sportwetten-Anbieter ermöglichen hier zum Beispiel den Einsatz auf zehn Spiele. Je mehr Spiele die Kombination erhält, desto höher steigt das Risiko eines Verlusts, dafür erhöht sich bei einer erfolgreichen Wette der Gewinn. Wer an einer Kombiwette teilnimmt, muss alle darin befindlichen Spiele richtig tippen, um die Wette zu gewinnen. Die Gewinnermittlung erfolgt in diesem Fall, indem Teilnehmer ihren Einsatz mit den einzelnen Quoten verrechnen.
Systemwetten
Etwas komplizierter gestalten sich die Einsätze und Gewinne bei Systemwetten. Hier kommen eine Reihe von Kombinationswetten zum Einsatz, die sich im Typ ähneln. Im Gegensatz zu einer Kombinationswette können Teilnehmer jedoch auch bei einem falschen Tipp Gewinn erzielen. Unter den Sportwetten Wettarten gehört die Systemwette zu den Varianten mit den höchsten Quoten und demzufolge zu den höchsten Gewinnmöglichkeiten.
Die systematischen Wetten auf Sportspiele verlaufen ähnlich den Systemtipps im Lotto. Sie sichern gegenüber den Kombiwetten die Spieler vor hohen Verlusten ab und minimieren das Risiko. Gleichzeitig erhöht sich der Wetteinsatz, da sich innerhalb der Systemwette viele einzelne Wetten verbergen. Die meisten Wett-Anbieter stellen ihren Teilnehmern sieben Systeme zur Auswahl, darunter fallen zum Beispiel 3 aus 4 und 5 aus 7. Die erste Ziffer bezieht sich auf die Tipps, die innerhalb der Kombination richtig sein müssen. Bei der zweiten Zahl handelt es sich um die Gesamtzahl der Spiele, auf die ein Spieler wettet. Aus der Kombination dieser Tipps ergibt sich eine bestimmte Anzahl an Wettreihen, bei 3 aus 5 würden sich zum Beispiel 10 Wettreihen ergeben. Spiele zahlen pro Wettreihe und müssen eine bestimmte Anzahl von Tipps richtig haben, um Gewinn zu erzielen. Gleichzeitig haben die Quoten auf die Gewinnhöhe Einfluss.
Rechtzeitig vor dem Champions-League-Achtelfinale gegen Galatasaray Istanbul, hat der FC Schalke seine sportliche Talfahrt vorläufig gestoppt. Am Samstag erkämpften sich die Knappen ein verdientes 2:2-Unentschieden beim FSV Mainz 05.
Zweimal fightete sich die krisengeschüttelte Mannschaft nach einem Rückstand zurück, für die beiden Schalker Tore sorgte Michel Bastos. Auch wenn es am Ende nicht zu einem Sieg reichte, zeigten sich die Knappen endlich wieder bissig und leidenschaftlich, davon war beim 0:4-Debakel gegen die Bayern nichts zu sehen.
Der ordentliche Auftritt in Mainz macht Hoffnung für das kommende Spiel gegen Galatasaray. Die Türken gehören zwar nicht zu den europäischen Top-Teams und fallen eindeutig in die Kategorie „machbar“, zu Hause ist Mannschaft aber eine Macht. Das bekam in der Vorrunde unter anderem Manchester United zu spüren, dass in der „Höhle des Löwen“ ein 0:1 quittieren musste.
Galatasaray hat sich in der Winterpause mit zwei absoluten Topstars verstärkt. Mit etlichen Millionen lockten die Türken Wesley Sneijder und Didier Drogba an den Bosporus. Der Ivorer wurde von den heißblütigen Fans geradezu triumphal empfangen, er soll den Verein wieder an die europäische Spitze heranführen. Der letzte und zugleich einzige große Erfolg der Türken liegt schon 13 Jahre zurück, 2000 holten sie den Uefa-Cup in Kopenhagen. In der Champions-League hat die Mannschaft noch nie viel gerissen, der Einzug ins Achtelfinale ist schon ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte.
Das Spiel der Türken war in der Vorrunde ganz auf ihren Top-Torjäger Burak Yilmaz zugeschnitten. Er war mit seinen sechs Toren maßgeblich am Einzug ins Achtelfinale beteiligt. Seit der Verpflichtung von Didier Drogba ist Galatasaray weniger leicht auszurechnen. Der Ivorer feierte jüngst einen erfolgreichen Einstand, beim 2:0-Sieg über Schlusslicht Akhisar Belediyespor erzielte er den Führungstreffer und legte anschließen das zweite Tor für Yilmaz auf.
Die Schalker gehen aufgrund ihrer größeren Erfahrung und den tollen Ergebnissen aus der Vorrunde als Favorit ins Spiel. Realistisch betrachtet müssen sie aber schon mit einem Unentschieden mehr als zufrieden sein. Das Türk Telekom Stadion ist ein ganz heißes Pflaster, die Knappen müssen kühlen Kopf behalten und fighten.
Wenn die Europa League mit dem Sechzehntelfinale am 14. Februar startet, ist Hochspannung garantiert. Die Top-Partien sind ganz klar Sparta Prag gegen Chelsea, Tottenham gegen Lyon sowie Newcastle gegen Metalist Karhkiv.
Wobei auch die Deutschen durchwegs mit Hammerlosen konfrontiert wurden. So trifft Stuttgart auf Genk, Gladbach auf Lazio Rom, Leverkusen auf Benfica Lissabon und Hannover muss in der ersten Runde auswärts gegen Machatschkala antreten.
Hannover gilt auch als krasser Außenseiter gegen Machatschkala. Das sehen so auch die Buchmacher, welche für einen Sieg der Deutschen eine Quote von 4,50 (Bwin) bzw. 5,50 (Tipico) bzw. 5,60 (Interwetten) anbieten. Ein Remis würde eine Quote von 3,60 (Betsafe, MyBet) sowie 3,90 (Interwetten) bedeuten. Ein Sieg von Machatschkala hingegen bringt gerade einmal eine Quote von 1,55 (Interwetten) bzw. 1,70 (Tipico, Bwin, MyBet).
Anders hingegen sieht es bei Bayer Leverkusen gegen Benfica Lissabon aus. Auch wenn die Portugiesen nicht unterschätzt werden dürfen, sind die Buchmacher sicher, dass Leverkusen daheim siegen wird. Die Quoten für einen Sieg der Deutschen liegen bei 2,10 (Bet 365, Tipico, Betsafe). Ein Remis würde Quoten von 3,40 (Bet 365, MyBet) bzw. 3,30 (Interwetten) bringen, wobei ein Sieg der Portugiesen eine Quote von 3,60 (Interwetten) bzw. 3,40 (Bet 365, MyBet) bedeuten würde.
Als klarer Favorit hingegen wird der VfB Stuttgart gegen Genk gehandelt. Die Quoten für einen Sieg der Stuttgarter liegen bei 1,55 (Interwetten) sowie 1,50 (Tipico, MyBet). Ein Remis würde Quoten von 4,20 (Bet 365, Tipico) mit sich bringen. Wer an einen Sieg der Genker glaubt, der kann sich über Quoten von 7,50 (Bet 365) sowie 7,00 (Tipico) freuen.
Hochspannung verspricht auch das Duell Borussia Mönchengladbach gegen Lazio Rom. Hier sehen die Buchmacher durchwegs ausgeglichene Chancen. Ein Sieg von Gladbach würde eine Quote von 2,40 (Bet 365, Tipico, Betsafe) bzw. 2,35 (MyBet, Bwin) bringen. Sollten die Italiener auswärts ein Remis erreichen, so liegt die Quote bei 3,30 (Interwetten, Bet 365, Betsafe, Tipico, MyBet). Ein Sieg der Italiener würde durchschnittlich eine Quote von 3,0 (Tipico, MyBet) bzw. 3,10 (Interwetten) bedeuten.
Am 09.02.2013 kommt es in der Bundesliga zum Aufeinandertreffen zwischen Bayern München, den aktuellen souveränen Tabellenführer, und Schalke 04. Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein. Auf der einen Seite steht der Krösus der Liga und einsame Spitzenreiter der FC Bayern München und auf der anderen Seite die Königsblauen aus Gelsenkirchen.
Die stehen derzeit auf Tabellenplatz 6 und haben seit dem Beginn der Rückrunde recht durchwachsene Leistungen gezeigt. Nach dem kuriosen Rückrundenauftakt zu Hause gegen Hannover (5:4) folgen ein Unentschieden 0:0 in Augsburg und eine peinliche 1:2 Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht aus Fürth.
Trotz der ordentlichen Leistungen der Winterneuzugänge Michel Bastos (kam von Olympique Lyon) und Raffael (Dynamo Kiew) zeigten die Königsblauen weiterhin eine mannschaftlich mäßige Leistung auf dem Platz. Trainer Jens Keller, der trotz der doch mäßigen Leistungen noch auf die volle Unterstützung von Horst Heldt rechnen kann steht vor einer großen Herausforderung.
Sieht man sich die Quoten der führenden Wettanbieter für einen Auswärtssieg der Gelsenkirchner in München an (zwischen 9,0 und 11,0), scheint es sich um eine sonnenklare Angelegenheit zu handeln. Weiter darf auch darauf spekuliert werden, wie weit die Jobgarantie von Manager Horst Heldt für den Trainer wirklich geht.
In der Hinrunde verlor Schalke gegen die Bayern mit 0:2. Die Tore für die Münchner erzielten damals Toni Kroos und Thomas Müller.
Die Bayern, die seit dem Beginn der Rückrunde 3 Siege (2:0 gegen Fürth, 0:2 in Stuttgart und 0:3 in Mainz) gehen mit viel Rückenwind in diese Partie. Alles andere als ein Heimsieg in der Allianz Arena kommt für die Münchner ohnehin nicht in Frage.
12 Punkte Vorsprung vor dem Erzrivalen aus Dortmund, Pep Guardiola im Sommer, alles könnte so schön sein in der bayerischen Landeshauptstadt, gäbe es da nicht das Störfeuer, dass laut Matthias Sammer, Uli Hoeneß und Mario Gomez von der Presse ausgeht um negative Stimmung ins Team zu bringen. Der missmutige Bankdrücker Arjen Robben und der angebliche Sommertransfer Robert Lewandowski spuken durch die Gazetten und bieten noch ein bisschen Spannung bis zur Meisterfeier der Bayern.
Nachdem der Rekordmeister aus München momentan uneinholbar an der Spitze der Bundesliga zu finden ist, richtet sich das Augenmerk auf den Kampf der Verfolger. An diesem Sonntag treffen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund im Duell um Platz Zwei aufeinander. Dabei wird das Spiel vor allem deswegen mit Spannung erwartet, weil die beiden Teams die einigen Klubs in der Bundesliga sind, die den Bayern noch gefährlich werden können.
Die Einschätzung des Spiels im Vergleich
Borussia Dortmund hat einen überzeugenden Start in die Rückrunde hingelegt und ist momentan mit sechs Punkten aus zwei Spielen und einem Torverhältnis von 8:0 wieder in der Form der letzten Saison. Allerdings hat auch Leverkusen bisher durchgehend überzeugen können.
Das Duell wird deswegen besonders interessant, weil hier die beiden Mannschaften mit den höchsten Ambitionen auf die direkte Qualifikation für die Champions League aufeinandertreffen. Da die Teams momentan beinahe gleichstark sind, dürfte es am Spieltag vor allem eine Frage der Tagesform sein.
Allerdings hat Borussia Dortmund das sogenannte Momentum eindeutig auf seiner Seite. Durch die letzten Spiele konnte man sich gut platzieren und befindet sich momentan nur noch einen einzigen Punkt hinter Bayer Leverkusen. Diese müssen jedoch gleichzeitig mit der schwachen Unterstützung im eigenen Stadion als auch mit der Auswärtsstärke von Borussia Dortmund klarkommen.
Die Einschätzung der großen Wettanbieter
Trotz der Tatsache, dass Bayer ein Heimspiel hat und momentan vor Borussia Dortmund steht, sehen die Anbieter für Sportwetten momentan eindeutig Borussia Dortmund vorne. Mit einer Quote von 3,5 gegen 2,2 ist ein Stand erreicht, der für ein solches Spitzenspiel eher ungewöhnlich ist.
Besonders bei diesem Spiel könnte die Option für ein Unentschieden aber am Ende mehr Sinn machen. Immerhin trennten sich die beiden Teams in den vergangenen Jahren regelmäßig mit verschiedenen Siegern. Nun hat man eine beinahe gleiche Stärke erreicht und befindet sich auf dem wichtigsten Punkt in dieser Saison.
Sollte es Dortmund gelingen noch einmal an Leverkusen vorbeizuziehen, dürfte das Rennen auf Bayern München noch einmal eröffnet werden. Wenn Leverkusen den Sieg, trotz der eindeutigen Quoten, schafft, wird man sich vermutlich erst einmal relativ sicher auf dem zweiten Platz halten können. Es wird also mit Sicherheit ein spannendes Spiel.
Der FC Bayern marschiert weiter Richtung Meisterschaft. Die Spielvereinigung Greuther Fürth erwies sich am ersten Spieltag der Rückrunde als der erwartet schwache Gegner. Der Tabellenführer spielte mit angezogener Handbremse und schaukelte dennoch das 2:0 souverän über die Zeit.
Am kommenden Spieltag bekommen es die Bayern mit dem VfB Stuttgart zu tun. Die Schwaben verpatzten ihren Rückrundenauftakt und unterlagen dem VfL Wolfsburg mit 0:2. Die Mannschaft von Bruno Labbadia rangiert aktuell nur auf dem 10. Platz der Tabelle. Der Rückstand auf die angestrebten Euro-League-Plätze beträgt aber nur zwei Punkte.
Gegen Wolfsburg zeigte sich das Team sichtlich bemüht und erspielte sich zahlreiche Tormöglichkeiten. Im Sturm fehlte aber der gelbgesperrte Stürmer Vedad Ibisevic. Ohne den Torjäger gelang den Schwaben kein erfolgreicher Abschluss.
Gegen die Bayern wird der Bosnier wieder zur Verfügung stehen, die Hoffnungen der Stuttgarter ruhen größtenteils auf seinen Schultern, nach Angaben von Vizekapitän Christian Gentner möchte man mindestens einen Punkt aus der Mercedes-Benz-Arena mitnehmen.
Bei allem Optimismus, realistisch betrachtet spricht nichts für die Gastgeber. Seit 2006 konnten sie nicht mehr gegen die Münchner gewinnen, und stellen aktuell eine der heimschwächsten Mannschaften der Liga. Mehr als 11 Punkte aus den 8 Heimspielen der Hinrunde stehen für den VfB nicht zu Buche.
Dagegen wird der FCB als stärkste Auswärtsmannschaft nach Stuttgart reisen. Angesichts dieser Voraussetzungen sind die Rollen klar verteilt, die Bayern gelten bei den Buchmachern als haushohe Favoriten, den Schwaben bleibt vor eigenem Publikum nur die Rolle des klaren Außenseiters.
Nach dem besseren Trainingsspiel gegen Fürth werden die Bayern vermutlich die Zügel etwas anziehen um dem Gegner frühzeitig den Zahn zu ziehen. Stürmer wie Ibisevic sind schließlich immer gefährlich, selbst wenn sie keine Top-Mannschaft im Rücken haben.
Im Englischen nennt man es scoop, im Deutschen sagt man Knüller- wie man es auch formulieren will – es war jedenfalls – zumindest im Fußballuniversum – eine kleine Sensation, die vorgestern über die Nachrichtenticker und Äther dieser Welt ging: Josep Guardiola, der Startrainer vom FC Barcelona heuert ab diesem Sommer beim FC Bayern an (siehe spiegel.de: Neuer Bayern-Coach Guardiola). Nachdem es im Vorfeld der letzten Monate schon hie und da die entsprechenden Gerüchte um einen Wechsel des Barca-Trainers an die Isar gab, wurde es gestern, überraschend spontan, bestätigt.
Diese Verpflichtung gilt als “spektakulärster Transfer des FC Bayern der letzten 50 Jahre”, so deren und unser aller Lichtgestalt Franz Beckenbauer. Weshalb er die Zeit vor 1963 dabei ausnimmt – davor gewann Bayern lediglich je einmal Meisterschaft und Pokal- bleibt sein Geheimnis, aber trotzdem hat der Kaiser wieder mal nicht unrecht. Denn Guardiola zählt nach Meinung der meisten Experten als derzeit bester Übungsleiter der Welt. Wenn einige Zweifler und Zauderer das versuchen mit Mourinho oder Ferguson zu kontern, so ist Guardiola aber völlig unbestritten der erfolgreichste Vereinstrainer der letzten fünf, sechs Jahre.
In der Zeit von 2007 bis 2012 führte er seine Ausnahmemannschaft aus Barcelona zu nicht weniger als 14 Titeln, darunter als Krönung zwei Mal die Champions League, drei nationale Meisterschaften und zwei Gewinne des Copa del Rey, dem spanischen Pendant zum hiesigen DFB-Pokal.
Schon als Spieler war der modisch stets top gestylte Katalane vom dauerhaften Erfolg verwöhnt. Den Gros seiner Profi-Karriere verbrachte er seit 1990 beim spanischen Superklub, der ihn bereits seit seiner frühen Jugend auch ausgebildet hatte. Ab 2001 spielte Guardiola für zwei Jahre in Italien beim AS Rom und bei Brescia Calcio. Danach ließ er 2006 seine Karriere in Katar und beim mexikanischen Liganeuling Dorados de Sinaloa ausklingen.
Am Ende seiner fünfzehnjährigen Laufbahn als Spieler stehen sechs Meistertitel, 2 Pokalgewinne und zwei Europapokalsiege(Meister und Pokal) auf seinem ganz persönlichen Briefkopf. Die Fachleute sind sich einig- Guardiola verfügt über ein riesiges Fußballwissen und hat einen ausgezeichneten Riecher für Talente bzw. den Umgang mit ihnen.
Er ist ein glänzender Taktiker und alle seine Barca-Mannschaften zeichneten sich durch extrem gute Kondition und Athletik aus, führten so stets seine Philosophie von offensiv-geprägtem, laufintensivem Fußball aus, bei dem aber auch die Verteidigungsarbeit nicht vernachlässigt wird.
Natürlich stand ihm mit Messi, Xavi oder Iniesta ein nicht zu toppendes Weltklasse-Spielermaterial zur Verfügung, aber er brachte diese starken Persönlichkeiten so unter einen Hut, dass sie alle ihre Egos beim Platzwart abgaben. Dies zeugt von Charisma und sehr guter Menschenkenntnis.
Auch eine mögliche Sprachbarriere scheint schon überwunden, denn laut Bayerns Vorstandsboss Rummenigge war im gestrigen Telefonat die erste Frage: “Wie geht´s Jupp?” Guardiola hatte nämlich vorsorglich während seiner Sabbathzeit schon einmal etwas Deutsch in seinem New Yorker Exil gebüffelt.
Auf den FC Bayern kommt im Sommer also ein aus jeder Körperpore Professionalität atmender Coach mit Erfolgshunger zu. Man darf schwer davon ausgehen, dass der ehrgeizige Erfolgstrainer bis dahin sein Deutsch nochmals wieder verbessert hat und mit Claudio Pizarro und Javi Martinez stehen für den Notfall ja schon die passenden Dolmetscher parat.
Die beiden dürften genau wie der Rest des Teams extrem erfreut über die baldige Ankunft ihres neuen Vorgesetzten sein, denn der stets ausgeglichen wirkende Guardiola hat den Ruf als ausgewiesener Spielertrainer. Also kein Autokrat á la Van Gaal, sondern eher eine sanfte Autorität, wie sie die Akteure auch durch Jupp Heynckes schon genießen dürfen. Kapitän Philipp Lahm bringt es auf den Punkt: Pep Guardiola ist der Trainer in den letzten vier, fünf Jahren gewesen.
Viele der internationalen Wettanbieter reagieren und nehmen anlässlich der Neu-Verpflichtung ein umfangreiches Spezialwett-Programm zu Pep Guardiola ins Angebot auf.
Am Freitag, den 18. Januar 2013 startet die Rückrunde der Bundesliga Saison 2012 / 2013.
Nach dem beeindruckenden Durchmarsch der Münchner Bayern in der Hinrunde bleibt die Frage, wer das Starensemble aus München noch stoppen kann. Schaffen die Dortmunder erneut eine fantastische Rückrunde und holen die Bayern bis zum 34. Spieltag noch ein oder beendet Leverkusen endlich seine Durststrecke und den Ruf als “Vizekusen” und krönt seine Leistung am Ende mit der Meisterschale?
Glaubt man den Wettanbietern, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass überhaupt nur diese drei Mannschaften den Platz an der Sonne unter sich ausmachen, wobei auch die Quoten von Dortmund und Leverkusen bei allen Wettanbietern im zweistelligen Bereich liegen. Somit dürfte die Schale diesmal wieder nach München gehen.
Jürgen Klopp schenkte in einem Interview die Schale bereits ab. Ob dies aber nicht nur Tiefstapelei ist um den Druck gen München zu verstärken wird zu beobachten sein. Die Formkurve der Borussia ging, nach holprigem Start, zunehmend nach Oben.
Spannend bleibt auch die Frage, wie die international vertretenen Mannschaften die Doppelbelastung wegstecken werden. Eventuell können Mannschaften wie Bremen oder Wolfsburg dies nutzen, um doch noch einige Plätze in der Tabelle zu klettern und Boden gegen diese Vereine gut machen.
Zur Erinnerung:
In der Champions-League sind derzeit vertreten: Borussia Dortmund, FC Bayern München und Schalke 04.
In der Europa-League sind: Borrusia Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen, Hannover 96 und der VfB Stuttgart vertreten.
Interessant wird es auch, ob Schalke 04 die Talfahrt, welche Sie zum Schluss der Hinrunde hatten, stoppen können. Ein neuer Trainer steht hierzu schon parat. Die Vertragsverlängerung von Huntelaar sollte zudem für Ruhe sorgen. Ein Platz, welcher zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb berechtigt, ist jedoch fast Pflicht für die Schalker.
Derzeit auf Platz vier, welcher zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions-League berechtigt, ist die Eintracht aus Frankfurt. Es bleibt abzuwarten, ob der in dieser Saison beste Aufsteiger seine Formkurve beibehalten kann oder ob noch eine der dahinter platzierten Mannschaften wie Freiburg, Mainz, die bereits angesprochenen Schalker oder eben die Borussia aus Mönchengladbach hier noch ins Geschehen eingreifen können.
Im Kampf um die Europa-League Plätze wird es spannend. Mainz, zurzeit auf Platz sechs, ist nur sieben Punkte von Platz 15, so dass sehr viele Mannschaften noch um die begehrten Tickets nach Europa kämpfen können.
In den dunklen Regionen der Tabelle scheint sich nur noch um einen Dreikampf um den Relegationsplatz zu handeln. Hoffenheim, welche derzeit diesen Platz Inne haben, Greuther Fürth sowie der FC aus Augsburg werden dies wohl unter sich ausmachen.
Nach einem starken Saisonstart wurden die Schalker in der Bundesliga zwischenzeitlich als Titelkandidat und erster Bayern-Verfolger gehandelt. Aus bisher unbekannten Gründen begann aber am zehnten Spieltag der Hinrunde ein unglaublicher Absturz der Königsblauen, die schon so lange sehnsüchtig auf den Gewinn eines Meistertitels warten.
Ab diesem Zeitpunkt folgten 5 Niederlagen, 2 Unentschieden und nur ein einziger Sieg. Die Folge daraus war der Absturz vom zweiten auf den siebten Tabellenplatz, der nicht einmal zur Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb berechtigt. Diese erschreckende Entwicklung veranlasste die Vereinsführung dazu, den Schalker Jahrhunderttrainer Huub Stevens noch vor dem anstehenden Spiel im DFB-Pokal zu beurlauben.
Nach dieser Entlassung trifft Schalke nun ausgerechnet auf Mainz 05. Obwohl die beiden Vereine keine erwähnenswerten gemeinsamen Ereignisse teilen, dürfte bei diesem Spiel eine besondere Stimmung herrschen, denn wenn es um die Nachfolge des entlassenen Stevens geht, fällt immer wieder ein Name: Thomas Tuchel!
Dieser ist seit drei Jahren Trainer in Mainz und konnte in seiner Amtszeit einiges bewegen. Ihm gelang es, seine Mannschaft in der Bundesliga zu etablieren, sodass das Team in der aktuellen Saison nie als abstiegsgefährdet galt und mittlerweile sogar am sechsten Platz steht, einen Platz vor dem FC Schalke 04.
Für Tuchel gibt es wohl keinen wirklichen Grund, vom FSV zu Schalke zu wechseln. Der junge Trainer gilt als sehr bodenständig und hat in Mainz alles, was er für seine persönliche Zufriedenheit benötigt.
Dass der Coach also wirklich zu den Königsblauen wechselt, ist mehr als fraglich. Für das Duell der beiden Mannschaften im Pokal könnte dieses Gerücht aber sehr wohl einiges an Brisanz bedeuten.
Wie die Mannschaft von Schalke 04 auf die Entlassung ihres Trainers reagiert, bleibt bis zum Anpfiff des Spieles gegen Mainz 05 eine spannende Frage. Die Wettanbieter sehen die Schalker als Favoriten, ihre Sieg-Quoten liegen zwischen 1,533 und 1,77. Besonders nach den letzten Spielen sollte man aber auch die Mainzer nicht unterschätzen. Die Quoten auf einen Sieg des FSV liegen zwischen 4,35 und 5,50.
Bayern München aktuell Maß aller Dinge
13-Dec-12FC Bayern steht kurz vor dem Abschluss einer sensationellen Hinrunde. Nie zuvor konnte eine Mannschaft schon am 14. Spieltag die Herbstmeisterschaft feiern. Seither ist der Vorsprung des Tabellenführers noch weiter angewachsen. Bayer Leverkusen liegt als Zweiter schon 11 Punkte zurück. Die als Hauptkonkurrent gehandelten Dortmunder haben schon 14 Zähler Rückstand. Es scheint so, als können nichts und niemand die Bayern auf dem Weg zum 24.Meistertitel aufhalten. Am Freitag wird Borussia Mönchengladbach sein Glück in der Allianz Arena versuchen.
Die Fohlen haben die beiden letzten Duelle mit den Bayern für sich entschieden. In der Saison 2011/12 bezwangen sie den großen Favoriten zu Hause mit 3:1 und auch in München behielten sie mit 1:0 die Oberhand. Seither hat Gladbach mit Marco Reus aber den Kopf der Mannschaft verloren. Zu Saisonbeginn dümpelten die Fohlen im Tabellenkeller, erst in den letzten Wochen fasste die neu zusammengestellte Mannschaft Fuß und rückte durch acht Punkte aus den letzten vier Spielen nach vorne. Am letzten Spieltag gelang ein 2:0-Erfolg über Mainz, dabei zog sich Stürmer Igor de Camargo aber eine Rückenprellung zu, er wird am Freitag sehr wahrscheinlich fehlen.
Die Bayern kann der jüngste Höhenflug des Gegners nicht beeindrucken, die Heynckes-Elf ist heiß auf die Revanche gegen Gladbach und wird auch am letzten Spieltag der Hinrunde nicht nachlassen. Schon beim jüngsten 2:0-Sieg im Bayern-Derby gegen Augsburg, hat die Mannschaft gezeigt, dass sie die Konzentration hochhalten kann und auch die kleinen Gegner nicht mehr unterschätzt. Als souveräner Tabellenführer und Gruppensieger der Champions-League, könnte das Selbstvertrauen nicht größer sein.
Die Sportwettenanbieter sind sich ganz sicher, dass sich der Herbstmeister mit einem Heimsieg in die Winterpause verabschieden wird.